Entsorgung von Baustyropor

Natürlich wissen auch wir um die Problematik bei der Entsorgung von Baustyropor und Styrodur. Durch den neuen Gesetzesentwurf wurde die Entsorgung dieser Materialen nahezu unmöglich. Keine Deponie, beziehungsweise keine Müllverbrennung war mehr bereit, dies anzunehmen.

Baustyropor und Styrodur enthält das Flammhemmschutzmittel HBCD. Dies verhindert ein Brennen dieser Dämmstoffe, was in Müllverbrennungen zu Problemen führt. Dieses neue Gesetz ist momentan wieder am kippen. Trotzdem streuben sich Deponien momentan weiterhin, diese Materialien anzunehmen, beziehungsweise verlangen teilweise horrende Entsorgungskosten, sollten die gemischten Bau- und Abbruchabfälle hiermit gemischt sein. Eine Entsorgung als Monofraktion ist gar nicht möglich.

Es ist zu beachten, dass sich auch weiterhin keinerlei Dämmaterial in den gemischten Bau- und Abbruchabfällen befinden darf. Sauberes, weißes Verpackungsstyropor muss weiterhin als Monofraktion, verpackt in weißen, durchsichtigen Säcken, entsorgt werden. Wir empfehlen Ihnen daher momentan Baustyropor und Styrodur, wenn möglich, weiter zu lagern. Es wird in diesem Bereich nahezu täglich an einer Lösung gearbeitet. Sollte es hier Neuigkeiten geben, informieren wir Sie an dieser Stelle selbstverständlich.